
stand #13
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STIEGE, RUDOLF: 2 FOTO-ALBEN
2 EIGH. BRIEFE AUS BAYREUTH VON FRITZ BRANDT



Wie die Berliner Philharmonie [nicht] entstand:
Freunde der Berliner Philharmoniker e. V. / Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. / Hermann Schäler Baugeschäft, Berlin-Schmargendorf / Senat von Berlin (verschiedene Senatoren, u.a. Senator für Volksbildung Herrn Professor Dr. Tiburtius) / Bezirksamt Wilmersdorf (Bezirksbürgermeister Rect; Bezirksstadtrat Evert) / Architekten Theo Effenberger; Paul Renner / Holzmann A.G. / Glöckner-Rothe, Atelier für Entwurf und Bauleitung / u.a.:
Planung der Berliner Philharmonie:
PRALL GEFÜLLTER GROSSER LEITZ-ORDNER MIT AKTEN ZU AUGENSCHEINLICH ALLEN AMTLICHEN UND PRIVATWIRTSCHAFTLICHEN VORGÄNGEN (ca. 1951-56, inkl. der Kommunikation mit dem Föderverein) UND TEILS GROSSFORMATIGEN PLANUNGSENTWÜRFEN/PLÄNEN ZUR AUSSCHREIBUNG DES ARCHITEKTENWETTBEWERBES FÜR DEN BAU DER PHILHARMONIE, die ursprünglich im bzw. mit dem Gebäude sowie den angrenzenden Grundstücken des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums in Wilmersdorf, Bundesallee 1-12 entstehen sollte; . . .
Berlin, ca. 1951-1956. / Ca. 500-1.000 Blätter Akten, Kommunikation (Behörden, Unternehmen, Förderverein etc.)
Einzeln bzw. klammer- oder schnellhefterweise in großem Leitz-Ordner der Zeit (ca. 32 x 28 x 9 cm; ca. 3,5 kg); quasi vom vom Beginn der Standortwahl für ein neues Konzerthaus über viele Detaildiskussionen mit immer neuen Problemstellungen und ausführlichen Kostenvoranschlägen bis zur letztendlichen Ausschreibung an die im vor-ausgewählten Architekturbüros und der beginnenden Standortneudiskussion am Ende des Prozesses. . .
AUSZUG DER DETAILLIERTEN INHALTSBESCHREIBUNG (Fortsetzung folgt): 'Paul Renner, Architekt': ''Erläuterungsbericht zum Vorentwurf für die Philharmonie in Berlin Wilmersdorf, Bundesallee, 14.3.51.'' - 'Bewilligung von Verfügungsmitteln für die Erstellung eines Modells der neuen Philharmonie', 2.4.51. - Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.: 'Bemerkungen zur Vergleichenden Gegenüberstellung der 3 Standorte . . . vom 9.7.1951' (''Es ist bedauerlich, dass . . . das Spielen mit Schlagworten kein Ende findet. . .'', über 'Grundstück des früheren Joachimsthalschen Gymnasiums', 'Grundstück Anhalter Strasse - Prinz Albrecht Gärten' und 'Tiergartengelände'; ''Ergebnis: Auf Grund der vorstehenden Ausführungen ergibt sich eindeutig, dass dem Vorschlag der Freunde der Philharmonie, den Saalbau auf dem Grundstück an der Bundesallee zu errichten, bei weitem der Vorzug zu geben ist. . .'', Berlin, am 18. August 1951, . . .'' - ''Der Bezirksbürgermeister Wilmersdorf an den regierenden Bürgermeister, 24.8.51: Noch immer ist die Entscheidung über den künftigen Standort der Philharmonie nicht gefallen. In meinem Schreiben an den Senat von Berlin . . . vom 12.7.1951 habe ich . . , dem Bauplatz Bundesallee den Vorzug geben wollen. . . Nun ist am 14.8.1951 allen Bürgermeistern in West-Berlin die von der Hochbauverwaltung des Berliner Senats ausgearbeitete 'Vergleichende Gegenüberstellung der 3 Standorte der Philharmonie' vom 9.7.51 . . . zugesandt worden (Abschrift ist beigefügt). Dieses Gutachten ist einseitig . . . Es fällt auf, dass das Gutachten der Hochbauverwaltung von einer deutlichen . . . Abneigung gegen das Projekt Wilmersdorf erfüllt ist.'', spricht sich sich gegen ein Kulturzentrum am Tiergarten aus (''Berlin steht im Brennpunkt . . . der Kritik. Das Ausland . . . wird die Planung eines grossen repräsentativen Kulturzentrums nicht verstehen und darin ein Anzeichen für die Wiederkehr eines übersteigerten Geltungsbedürfnisses sehen. . .'', gez. 'Rect'). - Weiterer Schriftverkehr zum Standortfrage. - 'Philharmonie', Entwurf unter Einbeziehung des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums in Bln.-Wilmersdorf, M. 1:500, Lageplan Blatt 1A 'Projekt der Gesellschaft der Freunde der Philharmonie, Amt für Stadtplanung', sig. ''Ihle'', ca 55 x 86 cm + Anhang. - Lageplan 38 x 47 cm. - 17.12.51, ''An den Senator für Volksbildung Herrn Professor Dr. Tiburtius (Copie für Rect): Sehr geehrter Herr Senator! . . . Entschluss des Senats, uns das Grundstück Bundesallee 1-12 für den Wiederaufbau der Philharmonie zu überlassen, . . . anliegend eine Kostenschätzung für die Errichtung des großen Saalbaues . . . [Bauabschnitt I: 2.8 Mio], . . ., Gesellschaft der Freunde der Berliner Philharmonie [Gleimius, v. Dresky]''. - Weitere Unterlagen, u.a. Stellungnahme der BVG wg. Notwendigkeit eines ÖPNV Parkplatzes. - Pläne ''Neue Räume in der Bundesalle, M. 1:100, 18.12.51, ca. 50 x 80 cm: Bl. 1 'Anhang', Blätter 2-5 (EG, 1.OG, 2.OG, 3.OG). - 'Galerie des XX. Jahrhunderts im Gebäude der Philharmonie, Vorschlag 2 (M. 1:200), . . ., den 15.10.53. - 15 Dezember 1953: Brief der 'Gesellschaft der Freunde . . . e.V.' an ''Herrn [Bezirks-]Bürgermeister Dipl.-Kfm. Wolfgang Rect, Bezirksamt Wilmersdorf . . ., jemand vom Hauptamt für Bauwesen möchte bei der Bearbeitung der Architekten Entwürfe hinzugezogen werden, und den Sitzungen des Bauausschusses beiwohnen, sign. 'Radke', Geschäftsführer.''. - 22/24.12.1953: Rect an die Mitglieder des Bauausschusses der 'Freunde der Philharmonie' und an Evert (''Nunmehr liegt der Entwurf der Ausschreibung für einen Wettbewerb zur Errichtung eines Konzertgebäudes mit Nebenräumen für das Berliner Philharmonische Orchester . . . in der Bundesalle . . . vor. Zur Aussprache und Beschlussfassung hierüber erlaube ich mir, Sie hierdurch zu einer Sitzung am Dienstag den 5. Januar 1954, 10:30, . . ., ergebenst einzuladen.''. - 23.12.53: 'Evert, Bezirksstadtrat', an Rect, ''im Hause: Sehr geehrter Herr Bürgermeister, in der Anlage übersende ich ihnen einen Entwurf des Programms für den öffentlichen Ideenwettbewerb mit 10 Durchschlägen für die Beratungen im Bauausschuss; Anlagen 'Vorschlagsliste Architekten gegen Honorar', 'Geschätzter Geldbedarf . . .', 'Wettbewerb'. - 'Glöckner-Rothe, Atelier für Entwurf und Bauleitung' an Evert (''beiliegend übersende ich Ihnen den Entwurf für den Wettbewerb'', sign. Glöckner), mit Anlagen. - 'Programm für die Durchführung [des Wettbewerbs]'. - Kommunikation zwischen Bezirksämtern und den 'Freunden der Philharmonie' über Standortfragen und Erbbauvertrag; mit Erbbauvertrag, anfangs noch alles fürs 'Gymnasium' (4,5 Mio), wandelt sich aber in Richtung Tiergarten (14 Mio), mit Plan. - 'Denkschrift': ''Die Entscheidung über den künftigen Standort der Philharmonie ist noch nicht gefallen. Bisher haben sich darum beworben die die Verwaltungsbezirke Tiergarten, Kreuzberg und Wilmersdorf. . .'', 5. Januar 1954. - Tagesordnung für oben (weitere Verwendung des Kinderheimes, Erbbauvetrag/Grundstücke, Entmietung, Baukosten, Bücherei, etc.). - 'Entwurf Wettbewerb zur Errichtung eines Konzertgebäudes mit Nebenräumen für das Berliner Philharmonische Orchester': ''. . . neben der öffentlichen Ausschreibung werden nachfolgende Architekten gegen ein Honorar von je DM 2.500,-- aufgefordert, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen: Theo Effenberger, Fritz Gaulke, Alexander [H]unecke, Ludwig Lemmer, Werry Roth, Hans Scharoun, Max Taut (alle Berlin) und Gerhard Weber (FfM).'' - 'Bezirksamt Wilmersdorf . . . Bau- und Wohnungswesen, Amt für Vermessung' ''an den Senator für Finanzen, . . ., Betr. Grundstücksvertrag Berlin - Philharmonie: Auf Veranlassung des Senators für Bau- und Wohnungswesen Abt. V überreichen wir einen Lageplan über die als Philharmonie-Standort vorgesehene Grundstücksfläche. . ., 8.8.56. - Lageplan 1:1000 Standort ca. DinA3+, 1956. - 'Hermann Schäler Baugeschäft, . . ., Berlin-Schmargendorf, . . .': ''An den Senat von Berlin Bezirksamt Wilmersdorf, . . ., Betrifft 'Philharmonie', Sehr geehrter Herr Bezirksstadtrat [Evert]! Wir kommen zurück auf die . . . Unterredung . . . mit Ihnen bezüglich der Überprüfung des seinerzeit von der Stadtplanung aufgestellten Kostenanschlages . . . für das Bauvorhaben der Philharmonie unter Einbeziehung des Joachimsthal'schen Gymnasiums . . ., glauben wir, für die Bewertung der mutmasslichen Bausumme für die Erstellung der Philharmonie Ihnen eine wertvolle Unterlage geschaffen geschaffen zu haben, . . . rund sieben Millionen, . . ., die den seinerzeit von der Stadtplanung . . . aufgestellten Kostenüberschlag . . . erheblich übersteigt. . . Die von uns aufgestellten Kostenwerte errechnen sich aufgrund der zurzeit geltenden Tariflöhne, Materialpreise, Soziallasten und . . . Zuschlägen, . . .''; ca. 100[!] Bl. detaill. Kostenvoranschlag. . .
EUR 2.400,-

Berliner 'Architektenschmiede', 1877:
ARCHITEKTEN: Hans Altgelt (1855-1897); Hermann W. A. Blankenstein (1829-1910); Karl Th. R. Bohn (1849-1898); Alfred Bohnstedt (1854-1906); Richard Borrmann (1852-1931); Albert Brinckmann (1850-1941); Hermann Butz (1855-1911); Adolf Hartung (1850-1910); Hugo Hartung (1855-1932); Max Hasak (1856-1934); Carl Hinckeldeyn (1847-1927); Oskar Hoßfeld (1848-1915); Karl Illert (1856-1907); Guido Jebens (1859-1924); Fritz Klingholz (1861-1921); Heinrich Klutmann (1847-1905); Julius Kohte (1861-1945); Friedrich Kullrich (1859-1934); August Menken (1858-1903); Carl Moritz (1847-1904); Carl Müller (1855-1931); Julius Nathansohn (1860-1943); J. Pickering Putnam (1847-1917); Max Salzmann (1850-1897); Max Schilling (1854-1902); Lothar Schoenfelder (1860-1926); Conrad E. Steinbrecht (1849-1923); Otto Stiehl (1860-1940); Hermann Weißstein (1854-1924); Otto Wittig (1859-1942); Fridolin Zekeli (1846-1901); Anton Zengeler (1847-1913)**; u.v.a. = STUDIERENDE DER KÖNIGLICHEN BAU-AKADEMIE ZU BERLIN; Hrsg.:
DENKMÄLER DER BAUKUNST. - ZUSAMMENGESTELLT, AUTOGRAPHISCH GEZEICHNET UND HERAUSGEGEBEN VON STUDIRENDEN[!] DER KÖNIGLICHEN BAU-AKADEMIE ZU BERLIN, mit Unterstützung Sr. Excellenz des Ministers für Handel, Gewerbe und Öffentliche Arbeiten: Lieferung I-III 'ANTIKE BAUKUNST'; Lieferung IV-IX 'ALTCHRISTLICHE UND ROMANISCHE BAUKUNST'. / Lieferung X-XII 'GOTHISCHE BAUKUNST IN FRANKREICH [UND BELGIEN]'; Lieferung XIII-XVI 'GOTHISCHE BAUKUNST IN DEUTSCHLAND (ENGLAND, ITALIEN UND SPANIEN)'. --- 16 LIEFERUNGEN IN 2 BÄNDEN, KOMPLETT.
Berlin, Ausschuss der Studirenden[!] der Königlichen Bau-Akademie, 1877; Halbleder-Einbände, groß-Folio (ca. 48 x 34 x 4 cm; ca. 6,2 kg.):
Titelblatt, 36 einseitig lithographisch bedruckte Tafeln; Titelbl., 72- / Titelbl., 36-; Titelbl., 48 einseitig lithographisch bedruckte Tafeln; insgesamt 4 Titelblätter (mit detaillierten Tafelverzeichnissen) und 192 Bildtafeln (einige nach oben ausfaltbare Tafeln als 2 Blätter gezählt), alle Tafeln mit detailliertem Quellenvermerk des (tls. foto)-graphischen Originals und namentlicher Nennung der Zeichner und Grafiker. - SCHWARZE ORIGINAL-HALBLEDEREINBÄNDE DER ZEIT ÜBER 6 ERHABENE BÜNDE mit schwarzen Buchdeckeln (mit kleinen Lederecken) und goldgeprägten Titeln auf dezent goldverzierten braunen Lederrückenschildern.
1. AUFLAGE, GROSSFORMATIGE GEBUNDENE ORIGINALAUSGABE; 16 LIEFERUNGEN IN 2 BÄNDEN, komplett; mit architekturhistorischen - entgegen dem Titel nicht ''autographisch gezeichnet[en]'' sondern gezeichneten und dann autographierten - Studien VIELER SPÄTER BERÜHMT GEWORDENER ARCHITEKTEN (s.o.; ** Lebensdaten gemäß dem Verzeichnis des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin. - Kanten und Buchrücken etwas berieben, Rücken an den Enden etwas stärker (bei Bd. 1 unten etwas eingerissen, Band 2 oben kurz-, unten länger nicht stilecht aber sauber und stabil mit schwarzem Klebeband verstärkt); wenige Tafeln - vor allem zu Beginn von Band 1 leicht stockfleckig, 1 ausfaltbare Tafel mit ca. 7-cm Einriss; INSGESAMT SEHR GUTES EXEMPLAR DER PRACHTAUSGABE. --- MIT ANSICHTEN, GRUNDRISSEN UND QUERSCHNITTEN RELIGIÖSER UND WELTLICHER BAUTEN (inkl. Auftraggeber, Baumeister, Materialien, historischer Daten etc.) überwiegend aus Mittel- und Westeuropa
EUR 650,-