moonzoom art
information
stand #22
Vera Bauer, Anja Möhring
Sarrazinstr. 17
12159 Berlin
Deutschland
mail@bauerundmoehring.de
instagram: moonzoom_art
exhibits shown at the trade fair
experimentelle Papierarbeiten
Collagen
Künstlergrafik und -kataloge
historische Fotografien
Bücher von Frauen, für Frauen, über Frauen






moonzoom art
Collagen, 2020–2026
€ 100–250





17 Tafeln mit ca. 181 Stoffmustern, diese wohl Wien um 1880. Gr.-Fol. (450 x 320 mm). Roter Ledereinband mit dreifacher goldener u. blinder Rahmenprägung vorne u. hinten. Goldgeprägtem Monogramm auf Deckelmitte: G. S. J. Dreiseitiger Goldschnitt.
Tafeln jeweils meist mit 12 Seidenstoffmustern versehen, diese werden durch goldene Papierprägestreifen gehalten. Einzelne Tafeln und Felder auch mit Montagen aus Theater- u. Galanteriewarenanzeigen der Zeit. Die Stoffentwürfe entstanden wohl zwischen 1850 und 1900 und wurden für die vorliegende Montagearbeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem alten Meisterbuch eingebunden. 2 Photos der vormaligen Besitzerin oder Innen-Designerin am Vorsatz. Sehr schön!
€ 3.800.-
Schönes privates Stoffmuster-Album einer Wiener Innendekorateurin aus dem Umkreis der Wiener Werkstätte, deren Ziel die Erneuerung des Kunstbegriffes auf dem Bereich des Kunstgewerbes war.
Die Wiener Werkstätte GmbH (WW) war eine Produktionsgemeinschaft bildender Künstler.
Gründungsmitglieder im Jahr 1903 waren Josef Hoffmann, Koloman Moser und der Industrielle Fritz Waerndorfer, der sich als Kunstmäzen einen Namen machte. Vorbild war das britische Arts and Crafts Movement. Sie arbeiteten hier mit der Wiener Secession und der Wiener Kunstgewerbeschule zusammen. Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck und Möbel. Stoffe der Wiener Werkstätte sind berühmte Textilentwürfe des frühen 20. Jahrhunderts. Sie verbinden klare Geometrie, stilisierte Naturmotive und den Stil des Jugendstils sowie des Art déco.
Zeitweise waren die Künstler der Wiener Werkstätte so erfolgreich, dass Verkaufsstellen in New York, Berlin und Züricheingerichtet wurden. Von 1905 bis 1911 errichtete Josef Hoffmann das Palais Stoclet in Brüssel und das Sanatorium in Purkersdorf. Die Ausstattungen stammten ausschließlich von der Wiener Werkstätte. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise kam es zum Einbruch der Verkaufszahlen, da die Zielgruppe, das Bürgertum, verarmte. 1926 konnte sich das Unternehmen nur knapp durch Ausgleich vor dem Konkurs bewahren. 1932 war der Bankrott nicht mehr abzuwenden.

Hier schreibt Paris: ein Sammelwerk mit Texten von André Gide, Jean Cocteau, Paul Valéry, Le Corbusier und anderen.- Berlin: Internationale Bibliothek, 1931. 8vo. 334 pp.
Originaleinband mit seltenem Schutzumschlag.
€ 500.-
Hier schreibt Berlin. Eine Anthologie von heute.- Berlin: Internationale Bibliothek, 1930.
423 pp. Originaleinband mit seltenem Schutzumschlag.
€ 500.-

Lebende Marmor-Bildwerke (Living Marble-Sculptures). Dargestellt an den Schönheit-Abenden in Berlin von Olga Desmond und Adolf Salge. (= Performed at the Evenings of Beauty in Berlin by O. D. and A. S.) Berlin-Steglitz: Neue Photographische Gesellschaft s.a. (ca. 1909). Folio (235 x 160 mm) Portfolio with 12 original silver bromide photographies by Otto Skowraneck (150 x 220 mm) mounted to boards, 4 pages text. Original portfolio.
€ 1.200.-



Künstlergrafik und -kataloge
€ 100–500
Florales, Kopfiges, Verpacktes, Eingewickeltes, Gemustertes, Wortreiches, Fragmentiertes, Anzügliches, Schillerndes, Ordinäres …
